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Reiseschiedsstelle Bonn

12 Empfehlungen der Reiseschiedsstelle

Die meisten Fehler, die Reisenden bei Onlinebuchungen unterlaufen, können vermieden werden. Hier finden Sie die wichtigsten, die bei der Reiseschiedsstelle als Probleme angemeldet wurden, aufgelistet.

 

  1. Lesen Sie alle Texte genau durch, bevor Sie eine Frage mit einem Mausklick beantworten. An die „Aussage", die Sie mit einem „Ja" oder „Nein" machen, sind sie zunächst gebunden. Auch wenn sie bestätigen, dass Sie die Allgemeinen Geschäftbedingungen zur Kenntnis genommen haben, können sie später nicht behaupten, Sie wären damit nicht einverstanden gewesen.
  2. Drucken Sie sich wichtige Informationen aus, z.B. die akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Beförderungsbedingungen, Reisebedingungen), Hotelbeschreibungen. Fertigen Sie sich eventuell sogar Screenshots an.
  3. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Eingaben in eine Buchungsmaske (z.B. Angabe des Reiseortes, des Reisedatums etc.) nicht verscrollen.
  4. Überprüfen Sie, ob die Namen der Reisenden richtig geschrieben sind. Ist das nicht der Fall und werden die Tickets somit fehlerhaft ausgestellt, können Sie nach den Tarifbestimmungen der meisten Luftfahrtunternehmen den Fehler nicht einfach beheben lassen; vielmehr muss die Buchung storniert und eine neue Reise gebucht werden. Es ist zwar keinesfalls sicher, ob eine solche Klausel rechtswirksam ist, doch müssen Sie das gerichtlich klären lassen.
  5. Viele Probleme entstehen durch die Angabe einer ungültigen oder falschen E-Mail-Adresse: Punkte, Binde- und Unterstriche oder Domain-Endungen (de, com, net etc.) werden häufig falsch bzw. unvollständig eingesetzt. Eine korrekte E-Mail-Adresse ist die Voraussetzung dafür, dass Ihnen die Buchung schnell und unkompliziert bestätigt werden kann. Auch eventuelle Reiseänderungen können Sie bei fehlerhafter Mailadresse nicht erreichen. Wenn Sie hier einen Fehler gemacht haben, können Sie dem Reiseunternehmen im Regelfall keinen Vorwurf machen, dass Sie nicht informiert wurden.
  6. Stellen Sie sicher, dass Sie E-Mails empfangen können, bevor Sie online buchen! Ist das E-Mail-Postfach voll und erreicht Sie eine wichtige Information deswegen nicht, können Sie dem Reiseunternehmen im Regelfall keinen Vorwurf machen, dass Sie nicht informiert wurden.
  7. Um sicher zu stellen, dass unsere E-Mails Sie auch erreichen und nicht eventuell vom eigenen Spamfilter „aussortiert" werden, sollten Sie die Domain Ihres Online-Dienstleisters in eine „Liste zugelassener Adressen" aufnehmen.
  8. Wer Online bucht und eine E-Mail-Adresse angibt, eröffnet damit ein virtuellen Briefkasten und muss (wie bei einem echten) dafür Sorge tragen, dass eingegangene E-Mails auch abgerufen werden.
  9. Prüfen Sie, ob die Adresse fehlerfrei angegeben wurde. Bei falschen Adressdaten können Papierdokumente (z.B. Tickets, Reiseunterlagen) nicht per Post oder Kurierdienst zugestellt werden. Am häufigsten ist die nicht korrekte Angabe des Straßennamens (z.B. „Schweitzer-Str." anstatt von „Albert-Schweitzer-Str ").
  10. Häufig passiert es, dass Reisebuchungen per Kreditkarte bezahlt werden (sollen). Prüfen Sie vor der Online-Buchung, ob Ihr persönliches Kreditkartenlimit am Tag der Abbuchung ausreicht. Denn haben Sie eine Flug- oder eine Pauschalreise gebucht und ist beim Belastungsversuch Ihr Kreditkartenlimit nicht ausreichend, wird diese Belastung vom Kreditinstitut unweigerlich abgewiesen. Die Folge ist, dass Ihre Tickets oder Reiseunterlagen nicht ausgestellt werden können. Bis das geklärt ist vergeht wertvolle Zeit, in der die von den Luftfahrtunternehmen festgelegten Ticketausstellungsfristen überschritten werden können, so dass Ihre Dokumente auch später nicht mehr ausgestellt werden können. Informieren Sie sich also v o r der Eintragung Ihrer Kreditkartendaten, ob Ihre Karte auch tatsächlich ausreichend Deckung/Limit hat. Beachten Sie, dass es auch Tageslimits gibt.
  11. Bei Buchungen zugunsten Dritter und Zahlung per Kreditkarte geben die Buchenden oft nicht den eigenen Namen (als Halter der Kreditkarte) an, sondern den Namen des Passagiers, für den eine Reise gebucht wurde, oder den Namen des Rechnungsempfängers. Beachten Sie, dass eine Kreditkarte nur belastet werden kann, wenn alle Daten für die zu belastende Karte korrekt sind.
  12. Geben Sie bei Ihrer Buchung möglichst eine Festnetznummer (idealerweise einen Anschluss mit Anrufbeantworter) an. Das stellt sicher, dass Sie bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Flugplanänderungen oder sehr kurzen Ausstellungsfristen) informiert werden können. Das ist auch in Ihrem Interesse! Auch die Erreichbarkeit im Urlaub sollte durch Angabe einer Telefonnummer (z.B. Mobilfunknummer) sichergestellt werden.

 

Wenn Sie diese Regeln beachten, ist es wenig wahrscheinlich, dass die Online-Buchung für Sie zum Ärgernis wird.

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